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care4future zeigt, wie durch innovative Vernetzung von Allgemeinbildenden und Altenpflegeschulen neue Wege zur Gewinnung der Pflegefachkräfte von morgen und übermorgen beschritten werden.
Sie wissen, dass auf der einen Seite der Bedarf an qualifizierten Fachkräften in der Pflege schon heute nicht mehr adäquat abgedeckt werden kann und dass die Branche um den eigenen Nachwuchs besorgt ist. Auf der anderen Seite stehen SchülerInnen vor der Herausforderung, sich für ein zukunftssicheres Berufsfeld entscheiden zu müssen.
Hier lassen sich Synergien nutzen! Ein Konzept, das erfolgreich abseits bestehender Praktikumswege umgesetzt werden kann, zeigt das Beispiel des Netzwerkes der Michaelschule Papenburg. Hier findet im nunmehr dritten Jahr eine innovative Kooperation berufsorientierten Lernens zwischen der Haupt- und Realschule und den regionalen Fachschulen im Bereich Alten-, Kranken- und Heilerziehungspflege statt.
Im Rahmen des zur Berufsorientierung eingerichteten Wahlpflichtbereichs Soziales - Pflege - Gesundheit erwerben die SchülerInnen einen umfassenden Einblick in das Tätigkeitsfeld Pflege. Das Besondere an diesem Projekt ist indes nicht allein die Tatsache der berufsorientierten Kooperation, sondern eine auf interaktivem Peer-Learning basierende größtmögliche Authentizität der Berufsfelderkundung. Schüler erleben das Berufsfeld Pflege über ein ganzes Schuljahr in der Interaktion mit annähernd Gleichaltrigen und bekommen so einen gänzlich neuen Zugang zum Pflegeberuf. Vorurteile und Hemmungen werden abgebaut, Professionalität neu erlebt.
Ein unschätzbarer Gewinn ergibt sich auch auf der Seite der PflegeschülerInnen. Bereits in der Phase der Berufsausbildung erleben sie sich selbst als Experten ihres Fachgebietes, indem sie Erfahrungswerte an Schüler vermitteln. So werden genau diejenigen Kompetenzen in der praktischen Interaktion geschult und erlebt, die als Kommunikationskompetenz, didaktische Fähigkeiten, Teambuilding oder Empathie - mit einem Wort: Soft Skills - zu den unabdingbaren Kompetenzen einer Führungskraft in der Sozial- bzw. Gesundheitsbranche gezählt werden.
Angehende Fachkräfte der Pflegeberufe erwerben bereits im Rahmen der Ausbildung die Kompetenzen, die für die weiterführende berufliche Entwicklung – insbesondere mit Blick auf die Übernahme von Führungsverantwortlichkeiten – von entscheidender Bedeutung sind.
contec begleitet im Rahmen eines vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales geförderten Projektes die Übertragung des geschilderten Erfolgsmodells auf weitere Kommunen. Aktuell sollen die Erkenntnisse dieses Best Practice Beispiels in die Initiierung des Netzwerkprojektes care4future im Raum Wuppertal einfließen.
care4future macht es sich zur Aufgabe, Akteure aus sozialen und pflegerischen Bereichen sowie der schulischen Berufsorientierung miteinander zu vernetzen, um so gemeinsam Potentiale des Zukunftsmarktes Pflege zu erschließen. Professionelle Begleitung findet care4future durch das Netzwerk der Akteure aus Papenburg sowie durch die contec mit über 20 Jahren Branchenexpertise.
Ein Netzwerk lebt von seinen Akteuren. Akteure in der Pflege werden sich in Zukunft ohne netzwerkorientierte Ressourcenbündelung schwer tun.
Das Pilotprojektes care4future wurde bei einer Informationsveranstaltung am Dienstag, 30.11.10 von 12:00-13:30 Uhr in Wuppertal vorgestellt. Zur Dokumentation hier noch der Flyer:

Die Netzwerkpartner aus Papenburg – Lehrer, Schüler und Kooperationspartner – sowie Mitarbeiter der contec haben aus dem zukunftsweisende Projekt berichtet. Gerne stehen wir Ihnen für Nachfragen zur Verfügung.
Ihr Ansprechpartner für inhaltliche und organisatorische Fragen: Christoph Schneider
Projektassistent BioMedizinZentrum Ruhr Universitätsstraße 136 44799 Bochum fon: +49 (0) 234 45273-13 fax: +49 (0) 234 45273-99
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